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Aegidienberger

AegidienbergerDer Islandpferde-Züchter Walter Feldmann, sen. kam auf die Idee, den Isländern und den Paso zu kombinieren. Er wollte ein Pferd züchten, dass die Robustheit, die Tempo- und Gangvielfalt des Isländers mit der Größe, Eleganz und Gangveranlagung des Peruanischen Pasos verbindet. Zusammen mit Tierzüchtern vom Rheinischen Pferdestammbuch sowie der Universität Bonn entstand ein Zuchtprogramm nach dem Schema der 5/8 Kreuzung. Also 5/8 Islandpferde-Anteil und 3/8 Paso-Anteil.

Zuchtziel ist ein sehr menschenbezogenes, mittelgroßes, elegantes, aber robustes Reitpferd mit viel Nerv, das trotz seines Temperaments leicht zu reiten sein soll. Der Tölt muss genetisch stark fixiert sein. Daher sollen die Pferde in jeder Kreuzungsstufe ungezwungen an der Hand tölten und werden anderenfalls von der Zucht ausgeschlossen. 1990 wurde diese Kreuzung als eigene Rasse anerkannt und nach ihrem Heimatort Aegidienberg benannt.

Aegidienberger im Tölt

Man wünscht sich ein Pferd mit freundlichem Charakter, Intelligenz, und Arbeitseifer.

Der Tölt soll durch Raumgriff und energische Bewegungen Tempo bekommen. Gehwille und natürliche Versammlung zeichnen den Aegidienberger aus. Dabei soll der Tölt für den Reiter möglichst erschütterungsfrei zu sitzen sein. Doch auch Schritt, Pass, Trab und Galopp berücksichtigt man in der Beurteilung, wenngleich deutlich geringer als den Tölt

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