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Paso Peruano

Paso PeruanoBedingt durch die landschaftlichen Gegebenheiten war das Reitpferd in Peru lange Zeit, das einzige komfortable Transportmittel. Es musste nicht nur, dem spanisch geprägtem Schönheitsideal, des feurigen, eleganten, edlen Pferdes gerecht werden, sondern auch noch stark, ausdauernd und mit minimalsten reiterlichen Einsatz, so bequem wie möglich, zu reiten sein.

Es sollte daher folgende Qualitäten haben: Weicher Gang, Arbeitseifer, Trittsicherheit, Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Robustheit. Als Grundlage zu dieser Zucht dienten die Pferde, die die Spanier mit in die "Neue Welt" gebracht hatten.

 

Durch eine kontinuierliche Selektion entstand der Paso Peruano, wie wir ihn heute kennen, mit einem Stockmaß von etwa 1,50 m; elegant doch kräftig, mit tiefer Brust und extrem starker Hinterhand, hoch aufgesetztem Hals, einem ed len Kopf und feinen Gliedmaßen. Es kommen alle Farben vor, besonders häufig sind Füchse.

Der Gang ist beim Paso Peruano von wesentlicher Bedeutung. Die Fähigkeit zu tölten ist bei dieser Pferderasse genetisch zu 100 % fixiert. Die Kenner unterscheiden zwischen dem "Pasollano", einem lang samen, ganz klaren Viertakt und dem schnelleren Sobrandando (Passtölt).

Seit 1971 sind die ersten peruanischen Pferde in Europa zu Hause. In Deutschland möchten die Paso-Züchter gern ein Pferd züchten, das sich als Partner für den anspruchsvollen Freizeitreiter auszeichnet. Der Paso soll neben dem Tölt, ebenso einen fleißigen Schritt wie auch einen runden Galopp beherrschen.

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